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Wie schaffe ich es regelmäßig zu laufen?

Wie lange dauert es, eine neue Gewohnheit aufzubauen? Viele Coaches sagen 21 Tage. Einige nennen 28 Tage, andere wieder sechs Wochen, wieder andere 60 Tage. Sicherlich dauert es bei dem einen etwas länger bei dem anderen etwas weniger lang. Skeptiker könnten auch noch fragen, wann man denn von einer Gewohnheit überhaupt sprechen kann.Das Ganze droht dann schnell in einen theoretischen Kurs auszuarten.

Worum es mir in diesem Beitrag geht, ist einfach meine persönlichen Reflektionen zu diesem Thema mit meiner eigenen Erfahrungen zu verbinden.

Ich kenne mich sehr gut aus mit dem Thema des regelmäßigen Laufens.

Angefangen habe ich damit irgendwann um 1988 herum. Ich habe damals bei der Bank gearbeitet, war 25 Jahre alt und nahm an Gewicht einige Kilos zu. Kein Wunder, wenn man keinen Sport betreibt, den ganzen Tag am Schreibtsich sitzt und am Wochenende die Bankakademie besucht …

Die Wende brachte mir ein Urlaub auf Fuerteventura. Wir waren bei Freunden in Morro del Jable, einen phantastischen endlos langen, weißen Sandstrand vor der Tür. Da fiel die Entscheidung nicht schwer, den Tag mit einem ausgdehnten Lauf zu starten.

Doch weit gefehlt. Ich werde es nie vergessen, wie ich nach den ersten 100 – 200 Metern in dem lockeren Strandsand vollkommen außer Atem einfach aufhören mußte. – Aber der Anfang war gemacht. Einen solchen miserablen Fitnesszustand wollte ich einfach nicht akzeptieren.

Also ging es am nächsten Morgen wieder neu los, sicherlich mit etwas Überwindung aber es klappte. An diesem Tag schaffte ich schon 400 Meter. Immer noch nicht der Rede wert, aber ein kleiner Fortschritt.

So ging es dann weiter, Tag für Tag ein kleines Stückchen länger. Zum Glück hatten wir 4 Wochen Urlaub – und nach 4 Wochen war ich so fit, dass ich die 5 Kilometer komplett hin und wieder zurück laufen konnte. Ich fühlte mich phantastisch, hatte 7 Kilo abgekommen und war wiede ziemlich fit.

Noch viel wichtiger war aber, dass ich eine neue Gewohnheit aufgebaut hatte. Das Laufen begleitet mich seit diesem Urlaub – mit vereinzelten mehr oder weniger langen Pausen. Es hat sich bei mir in den meisten Zeiten zu einer guten (erfolgreichen) Gewohnheit ausgebildet.

Das einzige Problem mit solchen Gewohnheiten ist, dass man sie auch ziemlich schnell wieder vergisst. Ich habe mir vor vier Jahren einen neuen Hund gekauft, eine kleine Islandhündin. Da die erst mit einem Alter von einem Jahr mit laufen durfte, habe ich in diesem Jahr immer stärker auf mein Laufen verzichtet. Ich bin sogar in jenem Sommer aus lauter Bequemlichkeit mit dem Fahrrad gefahren, statt morgens zum See zu laufen.

Dann durfte Snoerre (die Islandhündin) schon seit 5 Monaten neben mir herlaufen, aber ich konnte mich immer noch nicht wieder aufraffen. Bis auf sehr vereinzelte Ausnahmen hatte ich keine Jogging-Schuhe mehr angezogen. Die Konsequenz? Was wohl??? Einmal wieder 7 Kilo mehr auf der Waage.

Doch dann ging es wieder los mit dem Laufen. Ich bin wieder angefangen, morgens meine Runde zu drehen. Zunächst waren nur 20 Minuten drin. Aber der erste (und wichigste) Schritt war getan. Jetzt hieß es durchhalten, bis mindestens 3 Wochen überstanden waren. Dann wurde es leichter und leichter, wegen der neuen (erneuerten) Gewohnheit.

Wie sieht es mit Ihnen aus, welche Gewohnheit würden Sie gern aufbauen. Und wann wollen Sie start
Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema suchen und eine Methode kennenlernen möchten, die so einfach wie effektiv ist, dann gäbe es hier eine Lösung:

Vergiss Selbstdisziplin, Erfolgreiche Gewohnheiten bringen Dich voran

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei. Geben Sie sich selbst die Zeit, für den Aufbau Ihrer neuen Gewohnheit.

Gewohnheiten für Steuerberater?

Vortrag-Steuerberater-Gewohnheiten

Welche Bedeutungen haben Gewohnheiten für Steuerberater?

Wie überraschend diese Frage ist, stelle ich in meinen Vorträgen immer wieder fest, wenn ich diese Frage stelle. Das Thema Gewohnheiten ist natürlich auch Steuerberatern bekannt, aber nur wenige beschäftigen sich damit.  Es sind eben Tätigkeiten, die uns so vertraut sind, die wir so automatisch ausführen, dass wir sie in den meisten Fällen gar nicht bewusst mehr wahrnehmen.

Interessant wird es, wenn wir uns bewusst machen, welche Gewohnheiten wir in einem spezifischen Bereich tatsächlich regelmäßig ausführen. Und vor allem diese einmal auf den Prüfstand stellen.

  • Welche dieser Gewohnheiten sind für unseren Erfolg förderlich?
  • Welche dieser Gewohnheiten behindern vielleicht sogar unseren Erfolg?

Und eine dritte Frage:

  • Welche Gewohnheiten sollten wir vielleicht noch zusätzlich entwickeln, um (noch) erfolgreicher zu werden?

Für Steuerberater sind diese Fragen besonders interessant, wenn sie diese auch Ihren Mandanten stellen.

Viele Probleme der Mandanten haben ihre Ursachen in ungünstigen Gewohnheiten. Der berühmte Schuhkarton, in dem die Belege gesammelt werden, ist dabei nur die Spitze des Eisberges. 

Helfen Sie Ihren Mandandten dabei, seine Gewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen und zu verbessern. Und Sie werden überrascht sein, über die Erfolge. 

Und selbstverständlich gibt es auch eine Vielzahl an positiven Gewohnheiten, die jedes Unternehmen erfolgreich machen bzw. auf der Erfolgsspur halten.

Hier nur einige Beispiele als Auszug aus meinem Buch „Erfolgreiche Gewohnheiten“:

„Was würde es für Ihr Unternehmen bedeuten, wenn:

  • Sich jeder jeden Tag etwas Zeit nimmt, um mit Kunden und Interessenten in Kontakt zu treten?
  • Sich jeder angewöhnt, auch in stressigen Phasen ruhig und gelassen zu bleiben?
  • Es sich jeder bei Fehlern und Problemen zur Gewohnheit macht, nicht nach den Schuldigen zu suchen, sondern nach Lösungen und Möglichkeiten, diese Probleme künftig zu vermeiden?
  • Sich auch Ihre Kunden daran gewöhnen, mit Ihnen und Ihren Mitarbeitern gemeinsam offen und konstruktiv an der Lösung herausfordernder Projekte zu arbeiten?
  • Sie sich in regelmäßigen Abständen zusammensetzen und sich über Erfolge und Verbesserungsmöglichkeiten austauschen?
  • Sie einmal im Jahr einen Strategie-Workshop veranstalten, in dem sich alle Mitarbeiter auf die gemeinsame Vision und die Ziele für das kommende Jahr verpflichten.
  • Sie sich jedes Quartal für einen Tag Zeit nehmen, um sich mit anderen Unternehmern auf einem Workshop auszutauschen, gemeinsam neue Ideen zu entwickeln und sich gegenseitig bei der Umsetzung Ihr Vorhaben zu unterstützen?

Welcher Gewohnheit könnten Sie mehr Beachtung schenken?

Und welche Gewohnheiten sollten Ihre Mandanten ändern?​

Ich freue mich auf Ihren Kommentar!

Piraten und Gewohnheiten

Piraten und Gewohnheiten 

Ich bekenne mich schuldig! Hoffe ich muss jetzt nicht über die Planke springen …

Hannes Treichl hat mir vor einigen Monaten sein neues Buch „Meuterei des Denkens“ zugeschickt, mit persönlicher Widmung. Ich habe mich sehr !!! darüber gefreut, besonders über seine persönlichen Worte.

Das Buch ist super aufgemacht, Hannes selbst lächelt verwegen vom Cover.

Ich habe es verschlungen, kam aus dem Kopfnicken kaum raus …

wollte mich gleich an die Rezension setzen …

tja und dann?

Nichts!

Ich habe einen der vielen Empfehlungen von Hannes ignoriert: „Ich habe die MEUTEREI DES DENKENS nicht zum nachDenken geschrieben. – Sonder zum vorDenken, umSetzen, anWenden.“

Ich habe wohl zu viel nachgedacht, zu wenig umgesetzt, zumindest, was das Schreiben der Rezension angeht.

Nun, aufgeschoben ist nicht aufgehoben, hier ist sie nun, meine ganz persönliche Einschätzung des Buches „MEUTEREI DES DENKEN“:

Das Buch ist wunderschön und liebevoll gestaltet. Es lädt mit vielen farbigen Seiten immer wieder ein zum Schmökern. Egal, wo Du es aufschlägst, Du findest immer neue Inspirationen.

Wer Hannes von seinem Blog kennt, weiß, wie sehr er das „anders denken“ liebt. Wie gut er Anstöße geben kann, über die eigenen Denkgewohnheiten zu reflektieren, diese in Frage zu stellen. All diese Impulse und noch viel mehr, finden sich jetzt in seinem ersten Buch.

Doch das Buch macht es dem Leser nicht nur leicht, es provoziert auch. Schließlich gilt es, eingefahrene Denkbahnen zu verlassen. Und wie schwer das ist, das hat schon Schiller vor mehr als 226 Jahren beschrieben:

Friedrich Schiller über das Denken

Mich macht das Buch besonders neugierig, neugierig auf die Ergebnisse, die mir die Meuterei meines Denkens bringen wird.

Und neugierig auf die Ergebnisse meiner Kunden, denen ich gern dabei helfe, selbst eine Meuterei anzuzetteln.

Und besonders neugierig, darauf, was passiert wird, wenn sich Denk-Meuterer zusammen tun? Ich werde mit Hannes mal sprechen, ihn einladen zu einem kleinen Ausflug in die Welt der Piraten. Ob nun auf seiner Lieblingsinsel Paros, in Tirol, am Selenter See oder wo auch immer. Ich bin gespannt und werde berichten.

Bis dahin einfach viel Freude beim Lesen und bei der ganz persönlichen wie vielleicht auch unternehmerischen Meuterei …

😉

Eines der Hauptprobleme unserer Gewohnheiten

Was ist eines der Hauptprobleme unserer Gewohnheiten?

Fragen Sie doch einfach ‚mal Ihre Freunde oder Kollegen, welche Gefühle bei ihnen hochkommen, wenn sie an das Thema „Gewohnheiten“ denken.

Bei vielen von uns kommen zunächst eher negative Gefühle hoch. Wir denken dann an unser schlechtes Gewissen, wir wollten doch eigentlich viel mehr Sport machen. Wir wollten bewusster essen. Und so weiter und so fort.

Das wir aber schon Meister viele guter Gewohnheiten sind, das übersehen wir in den allermeisten Fällen.

Ohne diese Meisterschaft, hätten wir es aber gar nicht so weit gebracht. Die allermeisten unserer Gewohnheiten sind uns dabe aber gar nicht mehr bewusst. Sie laufen eben wie der Name schon sagt, gewohnheitsmäßig ab.

Unter Unterbewusstsein steuert damit einen einen großen Teil unseres Tagesablaufes und auch unseres Erfolges. Wenn wir mit dem Ergebnis zufrieden sind, super! Was aber, wenn wir an der einen oder anderen Stelle etwas gern verbessern oder verändern würden?

Tja, dann kommen die Gewohnheiten ins Spiel. Und hier zunächst einmal der allererste Schritt. Wir müssen uns bewusst machen, welche unbewussten Gewohnheiten wir in dem Bereich haben, in dem wir uns weiterentwickeln wollen.

Erst wenn wir uns das bewusst gemacht haben, gelangen wir von der Stufe der unbewussten Inkompetenz auf die Stufe der bewussten Inkompetenz. Dann wissen wir, was wir bisher noch nicht wussten, bzw. nicht getan haben.

Und dann geht es daran, diese Gewohnheit zu ändern. Das geht am leichtesten, wenn wir eine ungünstige Gewohnheit durch eine neue, günstigere und erfolgreiche Gewohnheit ersetzen.

Gut, nun haben wir diese neue Gewohnheit ausgewählt, haben unser Zielbild vor Augen, wie aussehen soll, wenn wir diese Gewohnheit in unser Leben integriert haben. Wie kommen wir nun aber dahin?

Hier gibt es keinen Königsweg. Hier kann nur jeder für sich schauen, welcher Weg für ihn (oder sie) der richtige ist. Viele unserer Teilnehmer haben gute Erfahrungen mit der Yukon-Methode gemacht.

Welche anderen Möglichkeiten es noch gibt, darauf werde ich in den nächsten Beiträgen hier gern zurück kommen.

Innovation und Gewohnheit

Passt das überhaupt zusammen?

Genau diese Frage höre ich sehr häufig. Scheinen diese beiden Begriffe doch echte Gegensätze zu sein. Aber stimmt das wirklich? Sind das wirklich Gegensätze? Oder können sich diese beiden Begriffe nicht viel mehr gegenseitig in höchstem Maß bereichern?

Die Antworten dazu findet Ihr z.B. hier in diesem Mühlentalk, in der Viller Mühle.

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